Alkoholismus Therapieforschung Schweiz (atf Schweiz)

atf schweiz versteht sich als flexibler Forschungsverbund, der weiteren, an einer aktiven Forschungszusammenarbeit interessierten Therapie-, Lehr- und Forschungseinrichtungen offen stehen soll. atf schweiz will die weitere Alkoholismus Therapieforschung in der Schweiz vorantreiben. Dazu sind unter anderem folgende Aktivitäten vorgesehen:

» Eigene alkoholismusspezifische und –relevante Forschung mit klinischem Schwerpunkt
»

Förderung von Forschungsaktivitäten in weiteren Fachkliniken, aber auch in psychiatrischen Institutionen, welche alkoholabhängige Personen behandeln.

» Ausweitung der Kooperation auf den Lehr- und Forschungsbereich von Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und Verstärkung der Ausbildung bezüglich Alkohologie im Hochschulbereich
» Sensibilisierung von Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit der alkoholismusspezifischen Forschung
» Förderung der Fort- und Weiterbildung von im Alkoholbereich tätigen Fachleuten

atf schweiz (Alkoholismustherapie Forschung Schweiz) wurde im Sommer 2005 von der Forel Klinik und der Klinik Südhang gegründet. Dabei haben diese beiden grössten Fachkliniken der Schweiz ihre Forschungsabteilungen in einer einfachen Gesellschaft zusammengeführt, um gemeinsam und koordiniert insbesondere die klinische Forschung im Alkoholbereich in der Schweiz zu fördern und zu verstärken.

Gemeinsam betreiben die beiden Kliniken 159 Betten mit zirka 650 jährlichen Eintritten von Patienten und Patientinnen mit der Diagnose einer Alkoholabhängigkeit, also einer vergleichsweise einheitlichen Patientengruppe.

Gegenstand der gemeinsamen Forschung sollen klinische Fragestellungen, Fragen optimaler therapeutischer Interventionen, Versorgungsaspekte und die Untersuchung längerfristiger Verläufe sein.

Die Präsentationen der 6. atf-Fachtagung vom 18. November 2011 in Zürich finden Sie hier.