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Tagung 2009
Fachtagung vom Freitag, 20. November 2009
an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich
arbeit macht trocken
Die Themen Arbeit und Alkoholismustherapie waren seit jeher eng verknüpft: Arbeitsscheues Verhalten bei Alkoholikern wurde mit Arbeitstherapie behandelt, Arbeit wurde als erzieherisches Instrument eingesetzt und Arbeitsintegration immer wieder zum Gradmesser erfolgreicher Therapie herangezogen. Arbeit oder Arbeitslosigkeit sind aber immer auch zentrale Therapiethemen, nämlich Arbeit als Repräsentanz des Selbstwertes, Arbeit als zentrales sinnstiftendes Lebensfeld und Arbeit als Quelle täglicher sozialer Kontakte und nicht zuletzt Arbeit als Grundlage der Existenzsicherung. Die Bedeutung von Integration oder Ausgliederung aus der Arbeitswelt nimmt in einer Zeit der Entsolidarisierung, der wirtschaftlichen Krise und der gesellschaftlichen Vereinzelung zu und ist einer der wichtigsten therapieexternen Verlaufsmoderatoren.
Tagungsbeiträge
Dr. phil. Richard Müller, Direktor a.D. SFA, Lausanne
"Ora et labora" - zur Ideengeschichte der Alkoholbehandlung
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Dr. rer. pol. h.c. Harald Klingemann, Forschungsleiter Südhang, Kirchlindach
Wieviel Arbeit braucht der Mann?
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Dr. med. Peter Allemann, Chefarzt Klinik Südhang, Kirchlindach
"Raus aus der Klinik!" ein Arbeitsintegrationsprojekt neuen Zuschnitts
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Walter Hartmann, Stellenleitung "Blauzone", Blaues Kreuz Kanton Bern
Blauzone - Nachsorge & Integration im Arbeitsprozess
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Dr. phil. Peter Eggli, Leiter Forschung & Psychodiagnostik Forel Klinik, Ellikon
Arbeit im Spiegel der stationären Suchtbehandlung. Eine themenspezifische Auswertung der Behandlungsstatistik der Forel Klinik
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Dr. med. Hanspeter Flury, Chefarzt Klinik Schützen, Rheinfelden
Time-out, Bore-out, Burn-out, drink-out?
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Edith Gitermann, Bereichsleiterin Eingliederungsmassnahmen ESPAS, Zürich
Integriert, integrierter, integriertesten: Das Agieren von RAV, IV und Versicherungen
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